Lernmethoden

Sprachen lernen – aber wie?

Sprachchaos

Egal ob Englisch, Spanisch oder Französisch - für viele Schülerinnen bedeutet das Lernen einer neuen Sprache vor allem eines: endloslange trockene Grammatik pauken, Vokabeln ohne Ende lernen und damit einhergehend jede Menge Frust und NullBock. Aber muss das wirklich sein?

I don't understand...

Wie lernt man denn eigentlich überhaupt am besten eine Sprache? Werfen wir doch einmal einen Blick darauf, wie wir als Kind Deutsch gelernt haben. Mussten wir da auch fleißig Vokabeln lernen? Nein! Wir haben die deutsche Sprache im Idealfall völlig nebenbei, nahezu spielerisch erworben.

"Möchtest du noch einen Keks?" - 'Ah, okay.. das Ding da heißt also Keks.... gespeichert.'

So sollte es laufen. Unser Eltern haben von Anfang an mit uns tagtäglich gesprochen. Wir haben die Sprache gehört, ohne dass wir uns dessen bewusst waren. Wir waren umgeben von ihr! Unser Gehirn hat damit völlig automatisch gewisse grammatikalische Strukturen erkannt und konnte sie schnell auch übertragen - genauso wie sich unser Wortschatz täglich erweiterte.

Je ne comprends pas...

Sicher, in der Schule musste noch an ein paar Feinheiten gearbeitet werden. Aber grundsätzlich waren wir mit Schuleintritt der deutschen Sprache mächtig. Wir mussten lernen zu kommunizeren, anfangs mit einem unverständlichen Gebrabbel - später dann, damit auch jeder versteht dass wir endlich einen Keks haben wollen, mit Einwortsätzen wie "Da!" oder "Wauwau!".

Das Erlernen einer neuen Sprache ist also gar nicht so schwer - eigentlich. Und eigentlich ist es auch gar nicht mit so viel Stress, Arbeit und Frust verbunden. Wie also lernt man denn nun am besten eine Fremdsprache, wie zum Beisüiel Englisch? Richtig, indem man sie spricht, liest und hört. Das funktioniert natürlich am Besten in dem Land, in dem Muttersprachler diese Sprache tagtäglich sprechen.. Aber nicht jeder hat die finanziellen Mittel oder Möglichkeiten, mal so eben für ein paar Monate nach England, Frankreich oder Spanien zu reisen.

Macht man sich aber bewusst, dass intuitves Sprechen einer Sprache das Ziel ist, macht die folgende Methode absolut Sinn. Wir wollen, dass die Fremdsprache ähnlich nebenbei gelernt wird, wie die Muttersprache. Das geht sogar (fast) ohne Grammatikpauken und Vokabelnn runterrattern.

Ein gutes Beispiel für eine Methode zum Erwerb eines intuitven Sprachgefühls, ist die Methode von Vera Birkenbihl
Die Methode besteht aus 5 Schritten, in denen man sich einer neuen Sprache annähert.

Einen guten Überblick über die Methode und wie sie genau funktioniert, zeigen die Jungs von TheSimpleClub am Beispiel Englisch.

 

Birkenbhil-Methode | Kurzfassung

Ein kleiner Tipp: Nutzt nicht den Google-Übersetzer, sondern besser Übersetzer wie dict.leo.org . Hier werden verlässlicher auch Synomye für einen Begriff angezeigt.

No entiendo...

Gut, wer jetzt neugierig geworden ist, der sollte auf jeden Fall einen Blick auf das ca 43 Minuten lange Video von Vera Birkenbhil selbst anschauen, wie sie die Methode nochmal sehr gut erklärt. Sehenswert!

 

 

Die Birkenbhil-Methode | Original